Samstag, 15. Juni 2013

RAAM 2013 - Teil 1

Videobericht von unterwegs / RAAM 2013 / aktuell / Christoph Strasser 

Direktlink zu youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=ihT07cj-n-A

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Aktueller Stand im Rennverlauf / Männer Solo :

1) Christoph Strasser (gefahren: 1458 Meilen)

2) Reto Schoch (gefahren: 1383 Meilen)

3) Dani Wyss (gefahren: 1282 Meilen)

4) Gerhard Gulewicz

Stand: 15.06.2013 / 10.35 Uhr MESZ

Quelle: http://www.ridefarther.com/index.php/news/live-tracking

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Aktuelle Infos zum RAAM 2013 poste ich zunächst immer bei Twitter:

https://twitter.com/aktivtraining

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Jörg Linder 
Personal Fitness Trainer;
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention; 
3 mal Paris-Brest-Paris (1230km non-stop)



Gesundheitsmanagement: www.gesundheitsmanager-24.de
Personal Training Baden-Baden:
http://personal-training-baden-baden.blogspot.com








Keine Komm

RAAM-Vorbereitung: Formaufbau / Streckenbesichtigunung / Beleuchtung

Zusammenfassend am Beispiel von Christoph Strasser / Quelle: christophstrasser.at

"Christoph Strasser hat sich in den vergangenen Wochen die entscheidende Phase des Race Across Americas „live“ und ohne Rennstress angeschaut, und konnte sich mit den schwierigen Abschnitten gegen Ende des Rennens anfreunden.
 
Eine Streckenbesichtigung war Christoph Strassers Pilot-Projekt für das Unternehmen „RAAM 2013“. Vor kurzem radelte der Wahl-Grazer und RAAM-Sieger 2011 von Grennsburg (Indiana) bis nach Annapolis (Maryland). Dieser Streckenabschnitt wird in wenigen Wochen das Finale des heurigen RAAM sein. Und wie man weiß sind die letzten Kilometer, in diesem Fall die letzten 1200 Kilometer, die wichtigsten und entscheiden über Sieg oder Niederlage.

 „Vor gewissen Passagen hatte ich aus den Erfahrungen des Vorjahrs riesengroßen Respekt, um nicht zu sagen Angst, jetzt habe ich das ablegen können und weiß, was im Finale noch alles möglich ist. Gewisse einfache Anstiege hatte ich als steile Rampen in Erinnerung, da ich im Rennen durch Müdigkeit und Schlafentzug die Umgebung nicht mehr zu 100% klar wahrnehmen konnte. Nun weiß ich, wie schön der letzte Teil der Strecke eigentlich ist“.

Seit der Rückkehr aus Amerika wird akribisch an einer Erfolgsstrategie getüftelt. Vor allem die perfekte Navigation stellt die gesamte Strasser-Crew vor eine Riesen-Herausforderung, da am Ende der Route vermehrt große Städte durchfahren werden müssen.

Eine wichtige Hilfe wird dabei das Beleuchtungssystem von APLED-light sein. Starke LED-Scheinwerfer erhellen die Straßen in der Nacht, damit wird die Sturzgefahr durch schlechte Straßen oder Schlaglöcher verringert und auch die psychische Wirkung ist enorm. Blaue Anteile im Licht verbessern die Konzentrationsfähigkeit.

Der Formaufbau von Strasser klappte trotz der Wetterkapriolen im März nach Plan. Sogar in Amerika schneite es im April noch, das Training konnte aber trotzdem durchgezogen werden. In Amerika wurden gewisse Abschnitte mit 35 bis 36 Kilometer pro Stunde Durschnittsgeschwindigkeit abgespult.

 Nach Bergetappen durch die Appalachen stand noch immer ein 30er Schnitt am power2max-Radcomputer.
„Ich wollte im etwas intensiveren Bereich trainieren. Das Training in Amerika stimmt mich in allen Belangen sehr positiv“, zieht Strasser Bilanz.

Der Extrem-Radler hat aber schon seine nächsten Aufbauwettkämpfe im Hinterkopf: Nach einem Amateur-Zeitfahren am Neusiedlersee steht das 610km lange Race Across Italy am Plan, bevor sich Strasser erstmals mit der heimischen Rad-Elite messen wird.

Die österreichischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren finden am 9. Mai statt. Warum Strasser die Disziplin wechselt? „Ich möchte diese Herausforderung gerne einmal in Angriff nehmen, und schauen wo ich im Vergleich zur Elite stehe, obwohl ich auf der kurzen Strecke sicher nicht vorne mitfahren kann. Zeitfahren ist aber die Disziplin, wo ich am schnellsten bin und mir ein Elite-Rennen zutraue“.

Quelle / Direktlink: http://www.christophstrasser.at/aktuelles_live_newsletter/news/aktuelles/article/raam-vorbereitung-die-entscheidenden-kilometer-genauestens-inspiziert/


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RAAM-Vorbereitung und Material: Hitze

Hitze in der Wüste:

Lösung? Kühlsystem - Quelle: daniwyss.ch

"Kühlsystem für die Wüste  12.06.2013

Dani nutz in diesem Jahr ein neues Kühlkonzept, das aus zwei Elementen besteht. Zum einen nutzt Dani herkömmliche Kühlkleidung, die mit Flüssigkeit getränkt wird. Diese ist erweitert mit einer Haube für den Hals und Kopf, die ebenfalls aus dem gleichen Material besteht und auf die gleiche Weise wirkt. Zum anderen trägt Dani eine Kühlweste von www.unico-swiss-tex.ch, die mit Flüssigkeitskammern den Körper zusätzlich abkühlen. So konnte in den Test's die Körpertemperatur gesenkt werden und damit steigt die Leistungsfähigkeit der Muskulatur. Detailarbeit die Wirkung zeigt.
Sportliche Grüsse Team Dani Wyss"



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Race across America 2013 - Ausgangssituation Teil 2

Die Ausgangssituation aus Sicht von Christoph Strasser:

"Race Across America - Christoph Strasser ist heiß auf die Revanche und will den Sieg!

.........Der RAAM-Sieger von 2011 zeigte sich sehr stark in Form und kann auf eine ideale Vorbereitung zurückblicken. Ein Trainingslager zur RAAM-Streckenbesichtigung im April, der souveräne Sieg beim Race Across Italy im Mai und eine einwöchige Akklimatisation in der Mojave-Wüste vor dem Rennen waren die Eckpunkte der Vorbereitung.
Auch am Materialsektor hat Strasser getüftelt um die Probleme mit der Hitze besser als 2012 im Griff zu haben, als er bereits in den ersten beiden Tagen bei 45°C fünf Stunden auf den späteren Sieger verlor. Eine Aufholjagd ließ Strasser 2012 zwischenzeitlich noch die Führung übernehmen, doch schlussendlich musste der Österreicher sich knapp mit Platz zwei zufrieden geben.

Hitzeschutzkleidung, spezielle Stoffe für das Trikot, ein aerodynamisches Zeitfahrrad und ein verbessertes Nahrungskonzept sollen Strasser helfen, sein volles Leistungspotential abzurufen. Unter der Leitung von Dr. Rainer Hochgatterer wird ein Betreuerteam von 11 unermüdlichen Helfern, aufgeteilt in 3 Begleitfahrzeuge, den Athleten rund um die Uhr betreuen, navigieren und ihn mit den täglich benötigten 15000kcal in Form von Flüssignahrung versorgen......"

Quelle: christophstrasser.at / http://www.christophstrasser.at/aktuelles_live_newsletter/news/aktuelles/article/race-across-america-2013-christoph-strasser-ist-bereit/

Die Ausgangssituation aus Sicht von Reto Schoch:

"Das RAAM ist anerkannt als der härteste Ausdauerwettkampf der Welt, und führt über 4’800 km und 33’000 Höhenmeter von der West- zur Ostküste der USA. Insgesamt gibt es 55 Time Stations (siehe Haus-Symbole in der Karte), welche die Fahrer passieren müssen.

Im 2012 habe ich das RAAM gewonnen und einen neuen Streckenrekord aufgestellt. Doch weshalb trete ich im 2013 erneut an? Ich bin überzeugt, dass ich diese Kontinentaldurchquerung mit dem Velo aus purer Muskelkraft in weniger als acht Tagen bewältigen kann. Realistischerweise kann ich dies nur erreichen, wenn die Naturgewalten nicht hindernd sein werden (Wind, Hitze, Regen)."

Quelle: retoschoch.ch / http://www.retoschoch.ch/raam-2013.html


Die Ausgangssituation aus Sicht von Dani Wyss:

 "Das RAAM noch 4mal gewinnen
 
.......Der am 7. Mai 1970 geborene Walliser beginnt 13-jährig mit dem Radsport. Er durchläuft alle Kategorien bis zum Eliteamateur. Gesundheitliche Probleme und das klare Bekenntnis gegen Doping führen zum vermeintlichen Ende der Rennkarriere. 2001 nimmt er erstmals an einem Radmarathon teil und gewinnt.

Nach dem sensationellen Rookie-Sieg beim Race across America 2006 doppelte er 2009 nach und überquerte nach einem tagelangen Kopf an Kopfrennen in neuer Rekordzeit die Ziellinie als erster....."
 
Quelle: daniwyss.ch / http://www.daniwyss.ch/about.php 
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Race Across America 2013 - Ausgangsituation

Aktuell ist das Race Across America 2013 in vollem Gange:

Ausgangssitiuation:

Titelverteidiger Reto Schoch möchte erneut gewinnen und unter 8 Tagen fahren. Das gab es noch nie.

Christoph Strasser (Sieger 2011) möchte gewinnen, die Zeit ist egal.

Dani Wyss (Sieger 2010 oder 2009.....hab´s vergessen) ist ebenfalls eine vordere Platzierung zuzutrauen.

Gerhard Gulewicz, der alte Haudegen startet zum 10ten Mal. Platz 3 ist immer drin. Und wer weiß, wenn die vorne schwächeln, was dann passiert.....

Aus Deutschland sind dieses Jahr nur zwei Einzelstarter dabei:

Guenter Haas  in der Alters-Kategorie 51 - 59 Jahre  (u.a. 1mal Paris-Brest-Paris; mehrmals Ötztaler-Radmarathon und zahlreiche Ironman) und Markus Wiaderek (nach meinem  Kenntnisstand ein Ultramarathonläufer).

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Samstag, 1. Juni 2013

Herausforderung Race across America - Teil 5 (und letzter Teil)

Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA

"........An diesen noch recht harmlosen Unachtsamkeiten zeigt sich, wie wichtig die Planung für den Erfolg war und wiw awlvar kleinste Fehler sich auf unvorhersehbare Weise zu beträchtlichen Problemen aufschaukeln können.......wir hatten sicher zum Teil deshalb Glück, weil wir viele offensichtliche Gründe Pech zu haben, durch unsere Strategie ausschlossen.Ich war bis auf diese eine Situation nie einer Übermüdung ausgesetzt......

.......Bis zu diesem Zeitpunkt war nicht nur meine Leistung, sondern vor allem die Gelassenheit, mit der ich das RAAM gefahren war, nicht nur für mich selbst, sondern auch für das Team beeindruckend gewesen.....Alles in allem war die gewählte Strategie (Anmerkung: Viele Schlafpausen - durchschnittlich ca. 8,5 Stunden Pause am Tag) ein enormer Erfolg..... Außergewöhnliches zu leisten ist möglich, auch ohne seine natürlichen Grenzen zu überschreiten - es gilt Traditionen zu hinterfragen um neue Antworten zu finden......Denn das RAAM ist nicht zuletzt auch eine Metapher für die wichtigeste Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen: das Leben selbst!......Erst das RAAM lehrte mich Gelassenheit....."


Aus:  Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA - 4800km Zeitfahren von Küste zu Küste - Verlag Mental Enterprises 2012 -S. 180 - 186



Jörg Linder - Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention; 3 mal Paris-Brest-Paris (1230km non-stop)


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Herausforderung Race Across America - Teil 4

Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA

"......Nicht mehr lange, und mein Traum vom Finish beim Race Across America sollte in Erfüllung gehen! Mein Team ermunterte mich, jeden Moment zu genießen. Ich ließ die letzten 10 Tage in Gedanken Revue passieren. Aber schon in jenem Augenblick konnte ich kaum begreifen, wie wir es gemeinsam bis hierher geschafft hatten - was für eine Teamleistung! Wir hatten einen guten Plan, eine erfolgreiche Strategie und - vor allem - das nötige Glück, das man braucht, um ein solches Abenteuer  zu bestehen......Es gab daher keine Qual, die ich mit der Zieleinfahrt hätte beenden wollen. Ganz im Gegenteil, ich ear für 10 Tage König in einem selbsterschaffenen Reich. Einem Königreich von Nomaden....."



Aus:  Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA - 4800km Zeitfahren von Küste zu Küste - Verlag Mental Enterprises 2012 -S. 163 -  164



Jörg Linder - Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
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