Donnerstag, 9. Mai 2013
Herausforderung Race Across America - Teil 3
Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA
"......Ich konnte von nun an nur noch meine Position halten und wurde selbst zum Gejagten.! Das hatte psychische Auswirkungen, auf die ich nicht vorbereitet war. Zum ersten Mal bei diesen Rennen hatte ich keine Strategie verfügbar, mit der ich die neue Situation bewältigen konnte......Ich fühlte mich zum ersten Mal beim RAAM gehetzt.....Auch überkam mich eine enorme Müdigkeit......Der Schlafdrang wurde immer überwältigender.......Zum ersten Mal beim RAAM fielen mir immer wieder die Augen zu: Sekundenschlaf. Ehrgeiz oder Vernunft, das war die Frage......Die mentale Beanspruchung war in jenem Moment wesentlich größer als die psychsische!"
Aus: Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA - 4800km Zeitfahren von Küste zu Küste - Verlag Mental Enterprises 2012 -S. 160 - 161
Jörg Linder - Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
Gesundheitsmanagement: www.gesundheitsmanager-24.de
Personal Training Baden-Baden:
http://personal-training-baden-baden.blogspot.com
Herausforderung Race America - Teil 2
Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA
"......Einer Statistik zufolge geben nur noch 4 Prozent aller Solofahrer nach der 2000-Meilen-Marke, die durch den Mississippi markiert wird, das Rennen auf........"You are not a RAAM-Rider!" sagte er, als ich neben seinem Zelt anhielt......"Du siehst nicht aus wie ein RAAM-Fahrer, nicht einmal Robic hat so frisch ausgesehen!" .....
..... Der Mississippi markierte die vierunddreißigste Kontrollstation bei Rennkilometer 3291......Ich lag beim Überqueren des Mississippi auf Platz neun.....Wir wechselten also wieder auf das bequeme Addict-Bergrad, welches in der zweiten Hälfte des Rennens zu meinem bevorzugten Gefährt wurde ......Denn ich war damit beschäftigt, die über zehnprozentigen Anstiege, mit denen die Strasse der heiligen Maria durchsetzt war, zu überinden.....Die steilen Abfahrten fuhr ich sehr schnell, denn ich wollte sobald wie das nächtliche Ziel erreichen und auch den Schwung für die unvermeidlichen steilen Gegenanstiege mitnehmen......"
Aus: Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA - 4800km Zeitfahren von Küste zu Küste - Verlag Mental Enterprises 2012 -S. 144 -152
"......Einer Statistik zufolge geben nur noch 4 Prozent aller Solofahrer nach der 2000-Meilen-Marke, die durch den Mississippi markiert wird, das Rennen auf........"You are not a RAAM-Rider!" sagte er, als ich neben seinem Zelt anhielt......"Du siehst nicht aus wie ein RAAM-Fahrer, nicht einmal Robic hat so frisch ausgesehen!" .....
..... Der Mississippi markierte die vierunddreißigste Kontrollstation bei Rennkilometer 3291......Ich lag beim Überqueren des Mississippi auf Platz neun.....Wir wechselten also wieder auf das bequeme Addict-Bergrad, welches in der zweiten Hälfte des Rennens zu meinem bevorzugten Gefährt wurde ......Denn ich war damit beschäftigt, die über zehnprozentigen Anstiege, mit denen die Strasse der heiligen Maria durchsetzt war, zu überinden.....Die steilen Abfahrten fuhr ich sehr schnell, denn ich wollte sobald wie das nächtliche Ziel erreichen und auch den Schwung für die unvermeidlichen steilen Gegenanstiege mitnehmen......"
Aus: Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA - 4800km Zeitfahren von Küste zu Küste - Verlag Mental Enterprises 2012 -S. 144 -152
JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING
Mauerbergstraße 110
76534 Baden-Baden
Tel.: 07223 / 8004699
Mobil: 0177 / 4977232
Mail: info@aktiv-training.de
Fax: 07223 / 8005271
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Herausforderung Race Across America - Teil 1
Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA
"Der Wind hatte nachgelassen - blies aber immer noch aus südöstlicher Richtung - das würde ein langer und sehr mühsamer Tag werden, zumal auch landschaftlich absolut gar nichts geboten wurde. Aber genau diese Öde zu überstehen, ist das wahre RAAM!......
......Ich war zu dem Zeitpunkt, als wir uns unterhielten (Anm: Michael Nehls und Daniel Rudge) einfach nur erstaunt, mit welcher Härte sich selbst gegenüber er zu Werke ging. "Bin ich selbst zu weich?" fragte ich mich. Ich war noch richtig gut unterwegs und trotzdem nicht schneller als Rudge, der sich selbst geißeln musste, um das Ziel zu erreichen. Schlimmer noch, ich war schon jetzt hinter meinem Zeitplan.......
......Meine gesamte Rennstrategie basierte weitgehend auf vollständiger Regeneration. Es lag nur knapp die halbe Renndistanz hinter uns, der Rest der Strecke könnte zu einer unendlich langen Qual werden.....Tief im Inneren fühlte ich, dass das Beibehalten des früheren Kurses vernünftig war......Die ganze Diskussion, die ich vom Zaun gebrochen hatte, löste sich damit in Wohlgefallen auf.......Wir erreichten auch an diesem Tag unser Planziel nicht!........
.......Weiter ging es durch ödes Farmland. Alles sehr trocken. Bis auf meine Augen, die anfingen zu tränen - und zu jucken, ein bei mir recht sicheres Zeichen für eine Bindehautentzündung.......
.......Der Mississippi markiert für viele eine psychologisch bedeutsame Barriere, den eigentlichen Scheitelpunkt des RAAM. Nach zwei Dritteln der Wegstrecke soll hier das eigentliche Rennen beginnen: Wer es bis hierher geschaftt hat, kommt meist auch bis ins Ziel.!"
Aus: Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA - 4800km Zeitfahren von Küste zu Küste - Verlag Mental Enterprises 2012 -S. 137 - 143
"Der Wind hatte nachgelassen - blies aber immer noch aus südöstlicher Richtung - das würde ein langer und sehr mühsamer Tag werden, zumal auch landschaftlich absolut gar nichts geboten wurde. Aber genau diese Öde zu überstehen, ist das wahre RAAM!......
......Ich war zu dem Zeitpunkt, als wir uns unterhielten (Anm: Michael Nehls und Daniel Rudge) einfach nur erstaunt, mit welcher Härte sich selbst gegenüber er zu Werke ging. "Bin ich selbst zu weich?" fragte ich mich. Ich war noch richtig gut unterwegs und trotzdem nicht schneller als Rudge, der sich selbst geißeln musste, um das Ziel zu erreichen. Schlimmer noch, ich war schon jetzt hinter meinem Zeitplan.......
......Meine gesamte Rennstrategie basierte weitgehend auf vollständiger Regeneration. Es lag nur knapp die halbe Renndistanz hinter uns, der Rest der Strecke könnte zu einer unendlich langen Qual werden.....Tief im Inneren fühlte ich, dass das Beibehalten des früheren Kurses vernünftig war......Die ganze Diskussion, die ich vom Zaun gebrochen hatte, löste sich damit in Wohlgefallen auf.......Wir erreichten auch an diesem Tag unser Planziel nicht!........
.......Weiter ging es durch ödes Farmland. Alles sehr trocken. Bis auf meine Augen, die anfingen zu tränen - und zu jucken, ein bei mir recht sicheres Zeichen für eine Bindehautentzündung.......
.......Der Mississippi markiert für viele eine psychologisch bedeutsame Barriere, den eigentlichen Scheitelpunkt des RAAM. Nach zwei Dritteln der Wegstrecke soll hier das eigentliche Rennen beginnen: Wer es bis hierher geschaftt hat, kommt meist auch bis ins Ziel.!"
Aus: Dr. Michael Nehls: HERAUSFORDERUNG RACE ACROSS AMERICA - 4800km Zeitfahren von Küste zu Küste - Verlag Mental Enterprises 2012 -S. 137 - 143
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Mittwoch, 8. Mai 2013
Kühn handeln
"Fang heute an, kühn zu handeln! In dem Moment, wo du dich einer Sache
wirklich verschreibst, rückt der Himmel in deine Reichweite."
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe
Montag, 29. April 2013
Roger Bannister - Der erste Mensch in weniger als 4 Minute über 1 Meile
The Miracle Mile -
http://www.youtube.com/watch?v=uz3ZLpCmKCM
http://www.youtube.com/watch?v=jP_NzZP_LK0
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Roger Bannister breaks the four minute mile:
http://www.youtube.com/watch?v=uz3ZLpCmKCM
Bannister Landy Miracle Mile 1954:
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Montag, 25. März 2013
Great American Bicycle Race 1982
Video von youtube /Great American Bicycle Race 1982 Part 2.mpg / http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=b4rUtUrFWLY
Das Race Across America firmierte früher unter dem Namen: Great American Bicycle Race
Das Prinzip ist das Gleiche: 3000 Meilen / 4800km mit dem Rad non-stop von West nach Ost durch die USA.
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Freitag, 15. März 2013
Realistsiche Anforderungen mit gestaffeltem Schwierigekeitsgrad
Da Meister innerhalb des Wohlfühlbereichs bleiben (allerdings an der oberen Grenze), brauchen sie ein bißchen länger umd Fortschritte zu machen, aber dafür halten diese Fortschritte auch länger an.
Weiterentwicklung (durch Überforderung) setzt voraus, dass wir auch Misserfolge verkraften können.
Denn jede Weiterentwicklung ist mit einer Reihe "kleiner Misserfolge" verbunden. Diese kleinen Fehlschläge pflastern den Weg zu unseren höchsten Zielen.
Diese Toleranz für Misserfolge entspringt aus intuitiven Verständnis für den natürlichen Lernprozess.
Unrealistische Erwartungen führen zu Frustration, eine realistische Einstellung macht uns geduldig.
Wenn man die Gesetze der Natur versteht, entwickelt man eine realistische, unbeschwerte Einstellung zu vorübergehenden Misserfolgen und begreift sie als Schritte zum Erfolg, der sich unweigerlich früher oder später einstellen wird.
Durch die langsam ansteigenden Anforderungen beim Training entwickelt man sich Schritt für Schritt weiter.
Wenn sie realistsiche Anforderungen mit gestaffeltem Schwierigekeitsgrad an ihren Körper stellen, wird er sich weiterentwickeln.
Und wenn sie ihren Geist und ihre Emotion in ähnlich langsam voranschreitender Form fordern, werden auch sie sich dementsprechend entfalten.......
Die sichersten Resultate erhält man, wenn man eine allmähliche Veränderung anstrebt, und zwar im Rahmen der derzeitigen Fähigkeiten.
Aus: Dan Millman - Die Kraft des friedvollen Kriegers, S. 31/32 - Ullstein-Verlag 2004
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